Standplatzbau – Standplatzlogik

Standplatzbau - Standplatzlogik

Dieses Mal nähern wir uns einem etwas umfangreicheren Thema an: dem Standplatzbau. So komplex das Thema auch sein mag, eigentlich, mit der richtigen Logik im Kopf, sollte das Ganze gut funktionieren.

Wenn alle Einzelbauteile bekannt sind (Mastwurf, Halbmastwurf, Reihenschaltungsschlinge), richtet sich der restliche Aufbau immer nach der Situation vor Ort bzw. nach Anzahl und Beschaffenheit der Fixpunkte. Um die komplexesten Aufbauten machen wir vorerst noch einen Bogen, können aber mit den hier dargestellten Varianten zumindest (fast) alle Situationen in bohrhakengesicherten Touren abdecken.

Dieses Tutorial führt Dich strukturiert vom perfekten Fixpunkt bis zu zwei genau horizontal angeordneten Fixpunkten.

Hier noch einige Beispielfixpunkte. Um es hier noch einmal klarzustellen: den "perfekten, 100%igen" Fixpunkt kann es nicht geben. Allerdings muss man das in der Praxis nicht zu wissenschaftlich übertreiben. Für die in der Praxis auftretenden Krafteinträge sind solche soliden Fixpunkte allemal gut genug. Es handelt sich ja nicht um knallharte Labortests, in der Praxis müssen wir Dinge wie Seildehnung, Seilreibung, Durchlauf im Gerät, Verformung des Klettererkörpers, Anprall an der Wand vor Fangstoss etc. durchaus mit einbeziehen. Somit ist sogar der denkbar härteste in der Praxis auftretende Sturz "weicher" für den Stand als im Labor.

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